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JUS | Neuer Kommentar beleuchtet Österreichs Organtransplantationsgesetz

Das Organtransplantationsgesetz (OTPG) regelt einen medizinischen Bereich, in dem rechtliche, ethische und gesellschaftliche Fragen eng miteinander verwoben sind. Menschliche Organe sind ein rares Gut: Für Patient*innen werden mehr Organe benötigt als zur Verfügung stehen. Das Organtransplantationsgesetz ist daher ein rechtspolitisch und ethisch besonders sensibles Thema.

Ein neuer Kommentar zum OTPG bietet nun einen umfassenden Überblick über die geltende Rechtslage in Österreich. Er wurde von Karin Bruckmüller von der Fakultät für Rechtswissenschaften gemeinsam mit Kolleg*innen der Universitäten Wien und Innsbruck sowie der UMIT herausgegeben und ist interdisziplinär angelegt. Er richtet sich gleichermaßen an Jurist*innen und Mediziner.

Behandelt werden neben den rechtlichen Grundlagen auch aktuelle Entwicklungen der Transplantationsmedizin, etwa die Uterustransplantation oder die Cross-Over-Spende. Ebenso greift der Kommentar kontrovers diskutierte Fragestellungen auf und ordnet diese aus rechtlicher Perspektive ein.

Insgesamt zeigt sich, dass es dem OTPG gelungen ist, eine Balance zwischen einem hohen Organaufkommen und der Autonomie sowie dem Schutz von Spender*innen zu erreichen. Gleichzeitig schafft das Gesetz Rechtssicherheit für alle am Transplantationsprozess Beteiligten.

Der Kommentar liefert damit einen aktuellen und praxisnahen Beitrag zu einem Rechtsgebiet, das angesichts des anhaltenden Mangels an Spenderorganen sowohl medizinisch als auch gesellschaftlich von großer Bedeutung ist.

 

Aigner/​Bruckmüller/​Flatscher-​Thöni/​Voithofer (Hrsg)

OTPG – Organtransplantationsgesetz
Umfang:225 Seiten, gebunden
ISBN Print: 978-3-7046-9808-7
ISBN eBook: 978-3-7046-9892-6
Erscheinungsdatum:23. März 2026

Zur Publikation „OTPG – Organtransplantationsgesetz

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