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Institut für digitale Transformation und künstliche Intelligenz

In Forschungskooperation mit dem Charité Lab für Artificial Intelligence in Medicine (CLAIM), Berlin

 

Vorstand: Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Zankl
E-Mail: wolfgang.zankl@sfu.ac.at

Das neu etablierte Institut für digitale Transformation und künstliche Intelligenz der Sigmund Freud PrivatUniversität Wien und Berlin versteht sich als interdisziplinäre Forschungseinrichtung, die sich den Phänomenen der Digitalisierung und Technologisierung des 21. Jahrhunderts widmet. Die multidisziplinäre Forschung und Lehre erfolgt unter anderem an der Schnittstelle von Recht, Medizin, Psychologie, Psychotherapie (Fakultäten der SFU), Informatik, Politik, Wirtschaft, Philosophie u.v.a. und ist sich daher gleichzeitig seiner gesamtgesellschaftlichen Verantwortung bewusst. Ziel ist es, einschlägige Herausforderungen zu analysieren und aus verschiedenen wissenschaftlichen Perspektiven zu beleuchten. Im Kontext der Forschung werden außerdem nachhaltige und verantwortungsbewusste Elemente des Einsatzes von KI untersucht (wie etwa ethische Problemfelder). Darüber hinaus arbeitet das Institut mit verschiedenen Unternehmen und Expert*innen aus der Praxis zusammen, um einen praxisnahen Wissenstransfer und innovative Lösungsansätze – vor dem Hintergrund der Internationalisierung und Globalisierung – zu ermöglichen.

Tätigkeitsbereiche

  • Akademische Lehre und Vermittlung von Expert*innen-Wissen
  • Interdisziplinäre Forschungstätigkeit in Kooperationen mit anderen universitären Instituten
  • Praxisnaher Wissenstransfer und Austausch mit nationalen und internationalen Unternehmen und Akteur*innen und Expert*innen aus dem Sektor der Wirtschaft, Technik und Politik

Lehrveranstaltungsangebot

Spezifische Lehrveranstaltungen (Vorlesungen, Seminare, etc.), die vom Institut für digitale Transformation und künstliche Intelligenz angeboten und durchgeführt werden, befinden sich aktuell in Vorbereitung. Prof. Zankls Antrittsvorlesung zu Kompositions- und Rechtsfragen in der Musik am Beispiel von Falco fand am 20.01.2025 im U4 statt.

Departments

Die dem Institut für digitale Transformation und künstliche Intelligenz zugeordneten Departments sind organisatorische Einheiten, die sich auf den Zusammenhang zwischen KI und dem jeweiligen Fachgebiet oder einer anderen verwandten Disziplin spezialisiert haben. Die Departments werden von den Departmentleiter*innen geführt, die sich vor allem um die praktisch relevanten Fragestellungen und Zusammenhänge künstlicher Intelligenz kümmern. Das primäre Ziel der einzelnen Departments ist die interdisziplinäre Erforschung von KI, bei der Erkenntnisse aus verschiedenen Fachbereichen integriert werden.

Department für KI und Cybercrime
Departmentleiterin: Univ.-Prof.in Dr.in Karin Bruckmüller (SFU)

Department für KI und Future Studies
Departmentleiter: Arch. DI Norbert Erlach (Krankenhausplus Think Tank)

Department für KI und Datenschutz
Departmentleiter: Dr. Matthias Schmidl (Leiter der österreichischen Datenschutzbehörde)

Department für KI und Ethik
Departmentleiter: Dr. Marlon Possard, MSc, MA (Assistant Professor, Habilitand)

Department für KI und Business
Departmentleiterin: Mag.a Merve Taner (KI-Referentin der Erste Bank)

Department für KI und Regulierung
Departmentleiter: Dr. Klaus M. Steinmaurer (Leiter des Bereichs Telekommunikation und Post der österreichischen Rundfunk und Telekom Regulierungsbehörde)

Department für KI und Justiz
Departmentleiter: Hon.-Prof. Dr. Christoph Brenn, LL.M. (Senatspräsident des Obersten Gerichtshofs)

Department für KI und Technologie
Departmentleiter: DI Harald Leitenmüller (Chief Technology Officer Microsoft Österreich)

Department für KI und Gesundheit
Departmentleiter: Priv.-Doz. Dr. Ronald Hochreiter (Trace Health Science GmbH)

Department für KI und Gender
Departmentleiterin: RAin Mag.a Alexandra Ciarnau (Vorsitzende Women in AI)

Department für KI und Psychotherapie
Departmentleiter: Priv.-Doz. DDr. Paolo Raile (SFU)

Fachbereich Medizin

Fachbereichskoordinator: Dr. Martin Hasenzagl (Leiter des VI Institutes)

Department für KI gestützte Diagnostik und klinische Entscheidungsunterstützung
Departmentleiter: Dr. Richard Ljuhar (Gründer: Image biopsy lab)

Department für KI gestützte Versorgungssteuerung und Prozessoptimierung im Gesundheitswesen
Departmentleiter: Dr. Ilja Radlgruber, MBA (Gründer: Pantaflow Digital Business GmbH)

Department für KI in der Labormedizin
Departmentleiterin: Prim. Univ.-Prof.in Dr.in Manuela Födinger (Dekanin der Medizin Fakultät an der SFU)

Department für KI in der Pathologie
Departmentleiterin: Prim. Dr.in Sophia Petschnak (Institutsvorstand des Instituts für klinische Pathologie, Molekularpathologie und Mikrobiologie an der Klinik Favoriten)

Department für angewandte KI bei kardiorespiratorischen Erkrankungen
Departmentleiter: Priv.-Doz. Dr. Bernhard Jäger, PhD (Studiengangsleiter im Master Humanmedizin an der SFU)

Department für KI-gestützte Präventionsmedizin und Früherkennung
Departmentleiter: Univ.-Prof. Dr. Edgar Selzer (Professor für klinische und experimentelle Onkologie)

Department für KI-gestützte Medizintechnik, Sensorik und Robotik
Departmentleiter: Dr. techn. Alexander Dabsch (Forschung und Entwicklung)

Kooperationspartner

Gegenwärtig arbeiten wir intensiv am Ausbau von Kooperationen unseres Instituts. Ein langfristiges Ziel ist es, das Institutsnetzwerk auf interdisziplinärer Ebene auszuweiten und damit Synergien für Wissenschaft und Praxis nutzbar zu machen. Es werden daher insbesondere entsprechende Departments für die von KI besonders betroffenen Bereiche eingerichtet.

Publikationshinweise, Veranstaltungshinweise und Nachberichte

Im Gespräch mit Ass.-Prof. Dr. Marlon Possard | Interview:
Wenn Recht allein nicht (mehr) ausreicht: Ethik als Schlüssel der KI-Zukunft“ – Blog | LawFinder
Künstliche Intelligenz verändert nicht nur unsere Technologien, sondern fordert auch unser Werteverständnis, unsere Rechtssysteme und das gesellschaftliche Zusammenleben grundlegend heraus. Was passiert, wenn Algorithmen über Menschen entscheiden? Und genügt das Recht allein, um diese Entwicklungen verantwortungsvoll zu steuern? Ass.-Prof. Dr. Marlon Possard arbeitet genau an dieser sensiblen Schnittstelle. Als Leiter des Departments für KI & Ethik an der Sigmund Freud PrivatUniversität in Wien und Berlin, Wissenschaftler an der University of Applied Sciences Campus Vienna und Autor der Bücher „MORALgorithmus“ (Urban Future Edition, Wien 2025) und „Verwaltungsethik im Fokus“ (Facultas Verlag, Wien 2025) setzt er sich für eine Ethik ein, die mehr ist als bloße Zierde. Für ihn ist Ethik eine strategische Kompetenz – insbesondere im juristischen Kontext. Im Interview spricht er über einen verantwortungsvollen Umgang mit KI, eine systemische Verwaltungsethik und darüber, warum der Mut zu einer klaren Haltung für (junge) Jurist:innen heute wichtiger ist denn je.

AI, Law, and Digital Sovereignty: An Interview with Marlon Possard on the Future of AI
How sovereign is our digital future? In conversation with Philipp Schardax, Marlon Possard (Head of Department for AI & Ethics, SFU Vienna and Berlin) explains why digital sovereignty, data protection, ethics, and responsibility are not peripheral issues but central prerequisites for the use of artificial intelligence (AI). The interview shows why the use of AI is always also a fundamental social and political decision. A look ahead to the key questions of 2026, now on the AI information platform “onpremises”. Link: https://www.onpremises.org/2025/01/03/cloud-and-gdpr/

Das KI-Praxisseminar unter der Leitung von Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Zankl fand sowohl vor Ort als auch online mit rund 100 Teilnehmer:innen statt. Im Zentrum stand der Einsatz Künstlicher Intelligenz (KI) in der Medizin, ein Anwendungsfeld, in dem sowohl Potenziale als auch Herausforderungen besonders deutlich hervortreten. Namhafte Expert:innen boten praxisnahe Einblicke und reflektierten kritisch aktuelle Entwicklungen. Weitere Informationen (pdf)


Nachbericht Kooperationsmeeting KI-Institut und Charité AI-Lab Berlin
Am 28.11.2025 fand das von langer Hand geplante Kooperationsmeeting des Instituts für digitale Transformation und künstliche Intelligenz der SFU Wien | Berlin mit dem Charité Lab for AI in Medicine (CLAIM) statt. Dafür reiste eine Delegation von Departmentleiter:innen des Instituts sowie die Direktorin des Geschäftsbereichs für Strategie und Interne Services der Sozialversicherungsanstalt der Selbständigen, Dr.in Martina Rosenmayr-Khoshideh, nach Berlin.
Weitere Informationen zum Nachbericht (pdf)


Nachhaltigkeit als Ziel des Unionsrechts – Ein Überblick.
Wie tief ist das Prinzip der Nachhaltigkeit inzwischen im EU-Recht verankert? Ass.-Prof. Dr. Marlon Possard und Univ.-Ass.in Mag.a Alexandra Kijek analysieren in ihrem aktuellen Beitrag in „Anwalt Aktuell“ die Entwicklung dieses Leitmotivs – von den Verträgen über die Rechtsprechung des EuGH bis hin zu aktuellen Gesetzesinitiativen. Der Artikel zeigt, wie Nachhaltigkeit zunehmend zu einem verbindlichen Handlungsmaßstab der EU wird – und welche Folgen das für nationale Gesetzgebung, Verwaltung und Rechtspraxis hat.
Download: Nachhaltigkeit als Ziel des Unionsrechts – Ein Überblick (pdf)


Das Recht zu gehen – die Pflicht zu bleiben?
Im Oktober 2025 widmet sich Ass.-Prof. Dr. Possard im Blog Possard. | RECHT.ethisch. – in Kooperation mit dem Facultas Verlag – einem hochaktuellen Thema: Der Sterbeverfügung in Österreich. Zwischen individueller Autonomie, gesellschaftlicher Verantwortung und rechtsethischen Spannungsfeldern eröffnet der Beitrag einen differenzierten Blick auf die Frage, wie das Recht den letzten Schritt des Lebens begleitet – und wo es Grenzen zieht. Nachzulesen unter: www.facultas-verlag.at/recht


Beim 10. Liechtensteinischen Bildungsforum am 2. Oktober spricht Univ.-Prof. Wolfgang Zankl, über die Chancen und Herausforderungen von KI im Bildungsbereich. Ein Zeitungsartikel ist dazu im Liechtensteiner Vaterland erschienen. Er betont, dass KI die Rolle der Lehrperson nicht ersetzt, sondern individualisiertes Lernen ermöglicht und besonders kleinen Ländern wie Liechtenstein enorme Potenziale bietet. Voraussetzung ist jedoch, dass Lehrpersonen frühzeitig geschult und Schülerinnen und Schüler systematisch an den Umgang mit KI herangeführt werden. Ziel ist es, KI als unterstützendes Werkzeug sinnvoll und verantwortungsvoll in den Unterricht zu integrieren. Nachzulesen unter: Liechtensteiner Vaterland 29.09.2025 (pdf)


Der AI Act ist das weltweit erste Regelwerk für den Einsatz von künstlicher Intelligenz mit Fokus auf die EU. Der Jurist, Philosoph und KI-Ethik-Experte Ass.-Prof. Dr. Marlon Possard erklärt im Interview mit „Talks at Work“, welche Pflichten jetzt auf Unternehmen zukommen – und warum gerade Kommunikationsverantwortliche besonders gefordert sind. Nachzulesen unter: Künstliche Intelligenz in der Kommunikation – talks at work


Im Gespräch mit dem Magazin „Flair“ beleuchtet Ass.-Prof. Dr. Marlon Possard die tiefgreifenden Veränderungen, die Künstliche Intelligenz (KI) bereits heute in Gesellschaft und Alltag auslöst – und fragt nach den gesellschaftlichen Weichenstellungen der Zukunft. Doch Zukunftsangst ist keine Lösung, betont Possard im „Flair“-Interview. Stattdessen geht es um einen neuen Umgang mit der Technologie – d. h., einen Kompromiss zwischen heimlicher Bewunderung und drohender Abhängigkeit – und um die Frage, wie KI uns nicht lähmt, sondern im Gegenteil ambitionierter und kreativer machen kann. Nachzulesen unter: Interview_Magazin_Flair Sept. 2025.pdf


Im Zeitalter der digitalen Vernetzung verändern sich auch staatsfeindliche Gruppen: Sie organisieren sich schneller, effektiver und oft schwerer nachvollziehbar. Im Beitrag (Magazin „Öffentliche Sicherheit“ / Bundesministerium für Inneres; September 2025) beleuchtet Ass.-Prof. Dr. Marlon Possard, wie digitale Technologien die Strategien extremistischer Akteur:innen transformieren und welche neuen Aufgaben sich daraus für Sicherheitsbehörden ergeben. Der Blick des Beitrags richtet sich auf die Schnittstelle von Technologie, Kriminalität und staatlicher Sicherheitsarbeit. Nachzulesen unter: https://www.bmi.gv.at/magazin/2025_09_10/09_Staatsverweigerer.aspx


Beitrag von Ass.-Prof Mag. Dr. Marlon Possard, MSc, MA zum Thema Herausforderungen von digitaler Diskriminierung: ‚Algorithmic Bias‘ und Art. 7 B-VG
(Erschienen im Rechtsblog des Facultas-Verlages, September 2025)

Wie neutral sind Algorithmen wirklich – und wo beginnt Diskriminierung durch digitale Systeme? In seinem Beitrag (Rechtsblog, Facultas-Verlag | 09/2025) beleuchtet Dr. Marlon Possard, Leiter des Departments für Ethik der Künstlichen Intelligenz an der SFU Wien und Berlin, die Spannungsfelder zwischen technischer Entscheidungsautomatisierung und dem verfassungsrechtlichen Gleichbehandlungsgebot. Der Text zeigt auf, wie algorithmische Verzerrungen entstehen, welche rechtlichen Herausforderungen sie für Art. 7 B-VG (Österreich) bedeuten und warum der Umgang mit digitaler Diskriminierung eine der zentralen Fragen einer gerechten Informationsgesellschaft ist.

19.07.2025
Vortrag im Rahmen des World Congress Psychotherapy

Der Vorstand des Instituts für digitale Transformation und künstliche Intelligenz, Professor Zankl, hielt beim Weltkongress für Psychotherapie einen Vortrag zu KI, Psychotherapie und Regulierung. Hier finden Sie die während des Vortrags gezeigte Präsentation.

Er kam zum Ergebnis: KI kann menschliche Therapie zwar nicht ersetzen, aber 20–30 % der Patient:innen würden eine KI-Therapie sogar bevorzugen. Die Wartezeit auf einen Therapieplatz beträgt ohne Zusatzversicherung oder eigene Bezahlung bis zu neun Monate – in akuten Notfällen und bei Unerreichbarkeit menschlicher Hilfe ist die Kommunikation mit trainierten Chatbots allemal besser als Eskalation. Insofern ist es rechtsteleologisch, rechtsethisch und rechtsvergleichend fragwürdig, dass das österreichische Recht solche Alternativen undifferenziert ausschließt.

17.07.2025
Vortrag am 8. International Legal Linguistics Workshop (ILLWS)

Beim 8. International Legal Linguistics Workshop (ILLWS25), organisiert von der Austrian Association for Legal Linguistics (AALL), hatte Mag.a Kijek die Gelegenheit, ein Symposiumsreferat zu halten. Die interdisziplinäre Veranstaltung bot spannende Einblicke in das Zusammenspiel von Recht und Sprache.

Ein herzlicher Dank gilt den den Gastgeberinnen Univ.-Prof. Dr. Sanja Barić und Assoc.-Prof. Dr. Martina Bajčić, im Namen der Universität von Rijeka sowie Daniel Green für die hervorragende Organisation der Veranstaltung.

Der Vortrag trug den Titel „Global English in the EU: Efficiency vs. Linguistic Diversity“ und widmete sich der spannenden Frage, inwieweit die faktische Dominanz des Englischen als Arbeitssprache in der EU im Spannungsverhältnis zur institutionellen Mehrsprachigkeit und kulturellen Vielfalt steht.

15.07.2025
Lieblingssongs auf Knopfdruck? Der nächste Superstar aus der KI-Schmiede?

Dr. Marlon Possard und Mag. Florian Madner werfen in der renommierten KIR – Zeitschrift für Künstliche Intelligenz und Recht werfen einen kritischen Blick auf Recht und Musik im Zeitalter von KI.

Sie gehen der Frage nach, ob KI-generierte Musik unter den Begriff des Deepfakes fällt und welche Offenlegungs- bzw Kennzeichnungspflichten auf Betreiber oder Anbieter bestimmter KI-Systeme zukommen werden. Denn ab August 2026 wird es ernst, wenn die Transparenzvorschriften der KI-VO (Art 50) in Geltung treten.

11.06.2025
Am 11. Juni 2025 fand ein exklusives KI-Praxisseminar im AKH Wien und bei DORDA Rechtsanwälte statt, das sich der Anwendung von Künstlicher Intelligenz in der Strahlentherapie und deren rechtlicher Einordnung widmete. Im AKH erhielten die Teilnehmenden spannende Einblicke in moderne KI-gestützte Bestrahlungstechniken, deren Chancen und Risiken – einschließlich einer live erlebten KI-Halluzination. Bei DORDA Rechtsanwälte wurde anschließend die rechtliche Perspektive, insbesondere im Hinblick auf die KI-Verordnung (KI-VO), beleuchtet und in einer Abschlussdiskussion kritisch reflektiert.
Nachbericht (pdf)

27.05.2025
Am Dienstag, dem 27. Mai 2025, wurde der legendäre Wiener Szeneclub U4 zum Hotspot einer besonderen Premiere: Im Rahmen der U4 Eventreihe „Campus“ fand eine bisher einzigartige Kooperation mit dem Institut für digitale Transformation und künstliche Intelligenz der Sigmund Freud Privatuniversität (SFU) statt – mit einem ebenso innovativen wie unterhaltsamen Abendprogramm.

Ein besonderes Highlight bildete das vom Institut konzipierte Pubquiz rund um Künstliche Intelligenz in der Musikproduktion. Die Clubgäste waren eingeladen, ihr Wissen über KI unter Beweis zu stellen und vor allem zu erraten, ob es sich bei den vorgespielten Songs um echte oder KI-generierte Musik handelte. Das Ergebnis: In den meisten Fällen war eine klare Unterscheidung nicht möglich.

Im Anschluss präsentierten Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Zankl, Vorstand des Instituts, gemeinsam mit Univ.-Ass. Mag. Florian Madner Clubtracks aus unterschiedlichen Genres, die vollständig mit Künstlicher Intelligenz komponiert und produziert wurden.

Hörproben:

Für Studierende der SFU bot der Abend nicht nur ein außergewöhnliches Setting, sondern auch einen direkten Einblick in angewandte KI-Forschung und ihre kreative Umsetzung. Sie konnten erleben, wie wissenschaftliche Themen außerhalb des Hörsaals zum Leben erweckt werden – praxisnah, interaktiv und publikumswirksam.

Die Stimmung war ausgelassen, die Tanzfläche blieb bis in die frühen Morgenstunden gefüllt und an Fortsetzungen dieses erfolgreichen Formats wird bereits gearbeitet. Denn eines steht fest: Die Zukunft der Musik ist nicht nur hörbar, sondern auch erlebbar – mitten in Wien.

14.05.2025
Das KI-Praxisseminar unter der Leitung von Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Zankl fand vor Ort als auch Online mit rund 100 Teilnehmer:innen statt. Im Zentrum stand der Einsatz Künstlicher Intelligenz (KI) in Medizin und Psychotherapie – zwei Anwendungsfelder, in denen die Potenziale wie auch die Herausforderungen von KI besonders deutlich hervortreten. Namhafte Expert:innen boten praxisnahe Einblicke und reflektierten kritisch bestehende Entwicklungen.
News-Beitrag Nachbericht

14.05.2025
Dr. Marlon Possard und Prof. Dr. Wolfgang Zankl (beide Institut für digitale Transformation und künstliche Intelligenz) haben im Rahmen eines kompakten Papers die wesentlichen Herausforderungen skizziert, die sich in Bezug auf die Nutzung von KI (wie etwa ChatGPT) im medizinischen und psychotherapeutischen Sektor ergeben können. Das gesamte Paper steht zum Download zur Verfügung.
Hier finden Sie das Paper.

Dr. Marlon Possard and Prof. Dr. Wolfgang Zankl (both working at the Institute for Digital Transformation and Artificial Intelligence) have outlined the main challenges that may arise in relation to the use of AI (such as ChatGPT) in the medical and psychotherapeutic sector in a compact paper. The entire paper is available for download.

08.05.2025
Am 8. und 9. Mai 2025 fand im Dachgeschoss der Sigmund Freud PrivatUniversität am Freudplatz die zweitägig Fortbildung „AI-Competence Expert“ in Kooperation mit dem Manz-Verlag unter der akademischen Leitung von Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Zankl statt. Rund 250 Mitarbeiter:innen und Studierende der SFU nahmen online und vor Ort teil. Im Rahmen dessen wurden juristische, technische und ethische Aspekte von Künstlicher Intelligenz durch namhafte Expert:innen behandelt.

Nach erfolgreich abgelegter Prüfung erhielten die Teilnehmer:innen ein KI-Zertifikat gemäß Art. 4 KI-VO, das als verpflichtender Kompetenznachweis für den KI-Einsatz dient. Die Veranstaltung stellte mit einem Wissenswert von rund 450.000 Euro eine bedeutende Investition in die KI-Kompetenz der SFU dar und wurde breit medial rezipiert. Die Initiative unterstreicht das Profil der SFU und ihres Instituts für digitale Transformation als innovativer akademisch-praktischer Vorreiter im Bereich Künstliche Intelligenz. Den vollständigen Nachbericht finden Sie hier.

02.05.2025
KI-Team Zankl stellt bei SFU-Ball SFU-Hymne und SFU-Walzer vor
Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Zankl, Vorstand des Instituts für digitale Transformation und künstliche Intelligenz, und sein Team – insbesondere Mag. Florian Madner – haben für die SFU mithilfe von KI die Hymne „Rock me Sigmund, Rock me Freud“ (https://youtu.be/ZqSSGvFCNX8) und den Walzer „An der schönen Uni Freud“ (https://youtu.be/WOy1ME4Fmuw) komponiert. Die Lieder wurden am 2. Mai 2025 – auf den Tag genau 40 Jahre nach dem Erscheinen von Falcos „Rock Me Amadeus“ – beim SFU-Ball im Wiener Rathaus uraufgeführt. Die musikalisch (und urheberrechtlich) relevanten Beiträge des KI-Teams Zankl bestanden in spezifischen Content-Prompts (Eingaben), Melodie- und Stimmauswahlprozessen sowie Textanpassungen.

01.05.2025
Im Rahmen eines Fachbeitrags im Magazin „Bankarchiv“ (5/25) beleuchtet Mag. Karl Schellenbacher, externer Mitarbeiter am Institut für digitale Transformation und künstliche Intelligenz, als Mitautor bewährtes Scoring als KI Anwendung analysiert primär die rechtlichen Rahmenbedingungen des AI Acts. Dabei zeigt er auf, wie sich die Bankenbranche an die Innovationen anpassen muss, die KI mit sich bringt.
Der Beitrag ermöglicht spannende Einblicke an der Schnittstelle von Technologie, Digitalisierung und Recht.

21.03.2025
Mag.a Alexandra Kijek hat einen kompakten Überblick über die Verwendung von KI in der Wissenschaft aus juristischer Sicht gegeben. Nachzulesen im fnma Magazin 01/2025

03.03.2025
Dr. Marlon Possard (Departmentleiter für KI und Ethik) und Mag. Florian Madner nehmen eine kompakte rechtliche und ethische Analyse der von der EU-Kommission veröffentlichten Leitlinien zur KI-VO vor.

24.02.2025
Dr. Possard, Departmentleiter für Recht und Ethik, beleuchtet in seinem Beitrag im Magazin anwalt aktuell die rechtlichen und ethischen Herausforderungen von „Predictive Policing“ – der Nutzung von vorhersagebasierten Modellen der Kriminalitätsbekämpfung. Dieses Thema gewinnt auch in Österreich zunehmend an Relevanz und wirft zentrale Fragen zum Zusammenspiel von Recht und Digitalisierung auf.

19.02.2025
Das juristische Onlineportal Recht easy stellt den brandneuen MANZ-Kommentar zur EU-Verordnung über künstliche Intelligenz vor, herausgegeben von Prof. Zankl. Zudem ein Rückblick auf seine Antrittsvorlesung im U4.

17.02.2025
Im Gastblog der Tageszeitung „Der Standard“ analysiert Dr. Marlon Possard die Unbestimmtheit der KI-Verordnung und zeigt auf, wie unverbindliche Leitlinien das positive Recht untergraben (können). Statt klarer Vorgaben entstehen immer häufiger Grauzonen, die sowohl die Rechtsunsicherheit fördern als auch eine effiziente Durchsetzbarkeit der KI-Verordnung erschweren.

10.02.2025
Chinas Antwort auf ChatGPT? DeepSeek mischt den Markt auf und sorgt für Diskussionen.

Aus hochaktuellem Anlass analysieren Dr. Marlon Possard und Mag. Florian Madner (beide Institut für digitale Transformation und künstliche Intelligenz) in der Presse das chinesische KI-Modell DeepSeek. Sie beleuchten einerseits Vorteile wie Kosten- und Ressourceneffizienz, hinterfragen aber ebenso kritisch Risiken wie Datenschutz und politische Instrumentalisierung. Eines ist klar: Die USA sind nicht uneinholbar – und Europa bleibt bislang weitestgehend zurück.

22.01.2025
Weltpremieren im U4: KI-Professor der SFU hält Antrittsvorlesung zu KI-Musik und erste KI-Version von Rock Me Amadeus live präsentiert

Am Montag, 20.01.2025 hat Wolfgang Zankl, der neue Universitätsprofessor für Künstliche Intelligenz an der SFU (Sigmund Freud Privatuniversität) nach Eröffnung durch Rektor Alfred Pritz und Bezirksvorsteher  von Meidling, Wilfried Zankl (in Vertretung des verhinderten Bürgermeisters Michael Ludwig) vor 400 begeisterten Gästen seine Antrittsvorlesung gehalten: „Kompositions- und Rechtsfragen künstlicher Intelligenz in der Musik am Beispiel von Falco“, und zwar nicht im Hörsaal, sondern im legendären Wiener Szeneclub U4, in dem schon Prince, Nirvana und andere Weltstars aufgetreten sind. Er hob hervor, dass nach dem europäischen Artificial Intelligence Act bezüglich KI Transparenzpflichten bestehen und KI (ab 2. Februar) nur verwendet werden darf, wenn dafür entsprechende „KI-Kompetenz“ besteht, also Kenntnis bezüglich Technologie, Recht und Ethik im Zusammenhang mit der konkreten Anwendung. Ferner wies er auf Persönlichkeitsrechte hin, die (auch postmortal) grundsätzlich verhindern, dass die Stimme oder der Stil von Künstlerinnen 1:1 nachgemacht werden. Im Prinzip steht er KI aber auch im kreativen Bereich positiv gegenüber, weil sie die menschliche Kreativität nicht verdränge, sondern inspirieren und potenzieren könne. Man sollte KI daher nicht a priori ablehnen, sondern zumindest akzeptieren. Er berief sich dabei auch auf ein dreistündiges Gespräch mit Klaus Albrecht Schröder, dem ehemaligen und langjährigen Direktor der Albertina, der KI in der Kunst zwar skeptisch gegenübersteht, aber trotzdem KI-Kunst für die Albertina angekauft hat. Dies sei ein gutes Beispiel für den reflektierten Umgang mit KI.

Die Vorlesung von Wolfgang Zankl, Vorstand des Instituts für digitale Transformation und künstliche  Intelligenz der SFU, in einem Club war ebenso eine Weltpremiere wie die Präsentation von KI-Songs, die von seinem Team KITZ (KI-Team Zankl)  per KI generiert und zum Teil schon im Radio gespielt wurden (zB Letzter Tanz, https://www.youtube.com/watch?v=68ZBktQkhxc). Anschließend wurden diese Lieder, darunter – anlässlich 40 Jahre Rock Me Amadeus –  eine neue Version davon in einer von Produzent Wolfgang Kosmata arrangierten Version von drei Nachwuchskünstlerinnen des Falco goes School Programms der Falco Privatstiftung live gesungen.

Eine der Sängerinnen, Chiara Alina Egger, beantwortete in der hochkarätigen Podiumsdiskussion, die der Vorlesung folgte, die Frage, wie es sich anfühlt, KI-generierte Musik zu singen. Weiters zeigte Thomas Rabitsch, der bekannte Musikproduzent und ehemalige Bandleader von Falco, Beispiele für von ihm KI-generierte oder optimierte Auftritte von Falco. Edita Malovcic, Schauspielerin und oft auch mit Thomas Rabitsch und der Band von Falco (Goldfisch) als Sängerin zu hören, warnte davor, dass der Mensch wieder zu spät ist mit einer genauen Regulierung, wie man mit Urheberrechten der Künstler in diesem Zusammenhang verfährt. Markus Spiegel, Entdecker von Falco und Urgestein der österreichischen Musikbranche, konnte krankheitsbedingt nicht teilnehmen, ließ aber wissen, dass er KI in der Musik positiv gegenübersteht, solange sie verantwortungsvoll eingesetzt werde. Dies wurde von Dr. Georg Riedl, Vorstandsmitglied der Falco Privatstiftung, nachdrücklich unterstützt. Auch der Schutz der Künstler müsse stets im Auge behalten werden.

Eine Präsentation aktueller KI-Bücher des Professors rundete die Veranstaltung ab. Beide Bücher (KI-Kommentar/Manz Verlag und KI-Recht/Facultas Verlag) sind rot, was zum Motto des Abends führte: „Der Professor sieht rot“ (Textzeile aus Falcos „Wiener Blut“). Anschließend ging der Abend unter der Ägide der bekannten DJ Mel Merio in eine Clubnacht über, in der noch viele Stunden die Musik aus der Zeit von Falco im Vordergrund stand. Als Draufgabe war Conny de Beauclair, der legendäre Türsteher des U4, Chronist und Szenefotograf mit seiner Kamera vor Ort.

Standard Beitrag: Darf Künstliche Intelligenz echte Künstler imitieren?
Presse Beitrag: Antrittsvorlesung in Club-Atmosphäre
Beitrag Musik die K-I

20.01.2025
Einsatz von Deepfakes in Wahlkämpfen – (Inauguration Day):
Am 20. Januar 2025 wurde Donald Trump offiziell erneut als US-Präsident vereidigt. Dieses Ereignis bietet zugleich Anlass, die zunehmende Relevanz neuer Technologien in demokratischen Wahlprozessen zu hinterfragen. Univ.-Ass. Mag. Florian Madner war während der US-Wahl vor Ort und berichtet vor dem Kapitol über den Einsatz von Deepfakes im Wahlkampf – eine Entwicklung, die das Vertrauen in demokratische Institutionen herausfordert.

07.01.2025
Neuer Blog in Kooperation mit dem Facultas Verlag – „Possard.|RECHT.ethisch.: Ein Mal im Monat erwartet Sie auf der neuen Blogseite ein aktueller Beitrag zu gegenwärtigen und kontroversen Diskussionen aus der Welt des Rechts und der Ethik. Dr. Marlon Possard stellt die Fragen, die Recht und Ethik verbinden – und manchmal auch trennen.
Hier finden Sie den aktuellen Eintrag, der sich auch mit der Frage der Rechtsethik als Schlüsselkompetenz in einer immer komplexeren Welt – Stichwort KI – beschäftigt: https://www.facultas.at/recht/RECHT_ethisch_Jaenner25

31.12.2024
Recht und Ethik prägen unser Leben in einer immer komplexeren Welt. Zum Jahresausklang wirft Marlon Possard einen kompakten und reflektierenden Blick auf die Herausforderungen und Chancen, die das Jahr 2024 in diesen zentralen Bereichen mit sich brachte. Mit inspirierenden Gedanken lädt er dazu ein, über Ethik nachzudenken, die nicht nur mit der KI-Verordnung der EU neuen Aufschwung in Bezug auf das Recht erfährt.
Hier finden Sie den Beitrag.

09.12.2024
Dr. Marlon Possard und Prof. Dr. Wolfgang Zankl (beide Institut für digitale Transformation und künstliche Intelligenz) haben im Rahmen eines kompakten Papers für das KI-Praxisseminar am 04.12.2024 an der SFU Wien die wesentlichen Herausforderungen skizziert, die sich in Bezug auf die Nutzung von KI (wie etwa ChatGPT) im medizinischen und psychotherapeutischen Sektor ergeben können. Das gesamte Paper steht zum Download zur Verfügung. Hier finden Sie das Paper.

21.11.2024
Die Jahrestagung KI-Recht, die am 21.11.2024 im Double Tree Hotel unter der Leitung von Univ.- Prof. Dr. Wolfgang Zankl stattgefunden hat, war ein voller Erfolg! Vor über 70 Teilnehmer:innen haben führende Expert:innen die neuesten rechtlichen Entwicklungen rund um künstliche Intelligenz präsentiert. Eines der Highlights war ein interaktives Quiz im Rahmen eines Vortrags mit Fragen zur KI-Verordnung sowie eine Avatarin, die den Vortrag von Departmentleiterin Mag. Merve Taner (Link) KI-generiert zusammengefasst hat. Mit spannenden Vorträgen, inspirierenden Gesprächen und bereichernden Diskussionsrunden zählt die Veranstaltung zu den erfolgreichsten bei Manz. Wir freuen uns bereits auf die nächste Jahrestagung KI-Recht kommendes Jahr.

09.11.2024
Manz Beitrag: Fragilität der Wahrheit: „Deepfakes“ im Zeitalter von KI und Postfaktizität am Beispiel der US-Wahl 2024. Recht, Ethik und Politik zwischen manipulierten Realitäten.
Dr. Marlon Possard untersucht das kontroverse Thema „Deepfake“ und analysiert, wie diese Technologie den US-Wahlkampf 2024 beeinflusst hat. Aus rechtlicher, ethischer und politischer Perspektive beleuchtet Dr. Possard die Bedrohungen, die manipulierte Videos und Bilder für demokratische Prozesse darstellen. Dr. Possard bietet fundierte Einblicke in das Phänomen „Deepfake“, das mit fortschreitender Technologie immer komplexer wird.
Hier der Link zur Publikation

04.11.2024
Im Rahmen eines Fachbeitrags in der Zeitschrift „Medien- und Kommunikationsrecht“ (5/24) beleuchtet Dr. Marlon Possard die Risiken und Chancen von Künstlicher Intelligenz und „Deepfakes“ und analysiert primär die rechtlichen Rahmenbedingungen des AI Acts. Dabei zeigt er auf, wie diese innovativen Technologien rechtlich eingeordnet werden und welche Herausforderungen, insbesondere im Hinblick auf Transparenzpflichten und die Wahrung der Persönlichkeitsrechte, bestehen.
Der Beitrag ermöglicht spannende Einblicke an der Schnittstelle von Technologie, Digitalisierung und Recht. Hier der Link

15.10.2024
Dr. Marlon Possard vom Institut für digitale Transformation und künstliche Intelligenz veröffentlicht in Heft 5/2024 der Zeitschrift für Europarecht, internationales Privatrecht und Rechtsvergleichung (ZfRV) des Manz-Verlags einen Beitrag zum Thema „Zur Fragilität der Wahrheit: „Deepfakes“ im Zeitalter von KI und Postfaktizität am Beispiel der US-Wahl 2024. Recht, Ethik und Politik zwischen manipulierten Realitäten.“ Dr. Possard analysiert dabei die Nutzung von „Deepfakes“ innerhalb des US-Präsidentschaftswahlkampfes 2024 (Harris vs. Trump) aus einer interdisziplinären Perspektive (Recht, Ethik, Politik). Zum Abstract gelangen Sie hier.

03.10.2024:

Hemmt der AI-Act Innovation und Investition in Europa? Diese Frage wurde beim diesjährigen Datenschutztag der Österreichischen Post AG in Anwesenheit des neuen CEO, Herrn DI Walter Oblin, unterschiedlich beantwortet. Die zahlreichen unbestimmten Rechtsbegriffe des AI-Act geben in Kombination mit ungenau formulierten und massiven Strafdrohungen jedenfalls (auch verfassungsrechtlich) Anlass zur Sorge und machen den betroffenen Akteur*innen das Leben oftmals schwer. Viel wird zukünftig also von den KI-Regulierungsbehörden abhängen. Prof. Zankl erläuterte in seinem Vortrag die juristischen Komplexitäten.

01.10.2024:

Am 1. Oktober 2024 hat Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Zankl seine Stelle als Universitätsprofessor und Vorstand des Instituts für digitale Transformation und künstliche Intelligenz an der Sigmund Freund PrivatUniversität Wien angetreten und im Rahmen des „Welcome Day“ für den Masterstudiengang der Rechtswissenschaften einen Vortrag zum Thema „Künstliche Intelligenz in juristischer Lehre und Praxis“ gehalten. Dabei wurde u. a. darauf eingegangen, dass „ChatGPT 4.0“ beim US-amerikanischen „Bar Exam“ besser abgeschnitten hat als 90 % der menschlichen Kandidat*innen  und wie Studierende die Verwendung von „ChatGPT“ für die Erstellung von Hausarbeiten empfunden haben. Ferner hat Prof. Zankl Grafiken präsentiert, aus denen sich ergibt, wie viele der KI-generierten Hausarbeiten er selbst als solche erkannt hat.

Hinweise

TV-Interview zum Thema Sicherheit und Überwachung

In Österreich wird die Debatte über Sicherheit und Überwachung immer intensiver. Während der neue Erlass des Innenministeriums vorsieht, die Zahl der Videoüberwachungs-Hotspots von derzeit rund 20 bis 30 auf über 100 zu erhöhen, wächst zugleich die Diskussion über ein mögliches Social-Media-Verbot für Jugendliche unter 16 Jahren. Rechtswissenschaftler und Philosoph Dr. Marlon Possard (HCW/SFU) im Talk mit Jana Pasching (Krone TV).

Sehr Erfreud – der SFU Podcast: Künstliche Intelligenz und Ehtik

Was darf KI – und was darf sie nicht? In der neuesten Folge des SFU-Podcasts Sehr Erfreud sprechen Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Zankl und Dr. Marlon Possard mit Host Cheyenne Scheuch, MA, zu Künstlicher Intelligenz und Ethik. Ein spannender Austausch über ethische Herausforderungen, gesellschaftliche Verantwortung und rechtliche Aspekte im Kontext des digitalen Wandels und der Künstlichen Intelligenz.
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Recherchieren statt halluzinieren mit MANZ Genjus KI

Unter der wissenschaftlichen Leitung von Prof. Zankl setzt MANZ auf modernste KI-Technologie. In der aktuellen Ausgabe des Magazins anwalt aktuell wird der KI-gesteuerte Co-Pilot für die Rechtsrecherche, MANZ Genjus KI, vorgestellt. Professor Zankl hat das Tool bereits vor Inkrafttreten des AI-Acts eingehend geprüft und kommt zu dem Schluss, dass seine Nutzung rechtssicher ist. Dank der KI-unterstützten Recherche mit Quellenangabe und Verlinkung auf den Originaltext können Rechtsanwält:innen ihren gesetzlich geforderten Sorgfaltspflichten zuverlässig nachkommen.
Zum Beitrag: https://www.anwaltaktuell.at/ausgabe-06-24/recherchiren/

Digitalisierung Next Level

Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Zankl im Gespräch mit Mag. Christian Moser über die Gründung des interfakultären Instituts für digitale Transformation und Künstliche Intelligenz an der Sigmund Freud Privatuniversität Wien und Berlin. Der Beitrag bietet Einblicke in die aktuelle Forschungsarbeit, den technologischen Stand der KI, die relevanten Regulierungen und bevorstehende Entwicklungen.
Zum Beitrag im Anwaltsblatt: https://www.oerak.at/fileadmin/user_upload/Anwaltsblatt/25_anwbl01.pdf

1986 – 2025: RDB goes KI – Coverstory Rechtaktuell
Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Zankl hat bereits im Gründungsjahr 1986 als Assistent von em. o. Univ.-Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Rudolf Welser Entscheidungen für die RDB bearbeitet und diese nun als rechtswissenschaftlicher Leiter des KI-Labors von MANZ Verlag in das Zeitalter künstlicher Intelligenz begleitet. In seiner Funktion als Vorstand des Instituts für digitale Transformation und Künstliche Intelligenz an der Sigmund Freud Privatuniversität unterstützt er weiterhin dieses wegweisende Legal-Tech-Tool.
Zur Coverstory in der Zeitschrift Rechtaktuell: https://www.manz.at/rechtaktuell/coverstory/2025/01/manz-genjus-ki-revolution-rechtsrecherche

Interview vom 07.01.2025
Dr. Marlon Possard im spannendem Gespräch mit TV21.at zu „KI gut oder böse, über Deepfake und die EU KI Verordnung“. Der Schwerpunkt des Talks lag auf der EU-weiten KI-Verordnung, die als Reaktion auf die immer schneller voranschreitende Entwicklung in Digitalisierung und Technologie geschaffen wurde. Ein besonderes Augenmerk legte Possard zudem auf die Bedrohung durch Deepfakes: „Wir leben in einer Welt, in der wir nicht mehr sicher sein können, was real ist und was falsch ist – und hier braucht es umso mehr die Ethik.“ Die ethische Dimension der KI war daher ein weiterer zentraler Punkt des Gesprächs. Für Possard steht fest: Die Zukunft von KI hängt davon ab, wie wir sie heute gestalten – sowohl rechtlich als auch ethisch.
Hier finden Sie das Gespräch: https://www.tv21.at/l/ki-gut-oder-bose-uber-deepfake-und-die-eu-ki-verordnung/

Fernsehinterview (KURIER TV) vom 04.11.2024

Anlässlich der US-Wahlen am 5. November 2024 widmet sich Kurier-TV-Moderator Marcel Schachinger einem besonders brisanten Thema: Wie beeinflusst Künstliche Intelligenz (KI) den Wahlkampf und die politische Meinungsbildung? In einem spannenden Gespräch mit Dr. Marlon Possard werden sowohl die Chancen als auch die Risiken dieser neuen Technologie diskutiert und welche Dimensionen die politische Beeinflussung im digitalen Zeitalter erreicht hat.
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4 Professoren reden über KI – keine Frauen
Dieses von Dr. Marlon Possard, Mitarbeiter des Instituts für digitale Transformation und künstliche Intelligenz der SFU, KI-generierte Bild wurde für eine einschlägige Institutsbesprechung mit 4 Professoren am 28.10.2024 erstellt, weist aber KI-typische „Biases“ auf. Auffällig ist die Anzahl von 5 Notebooks für nur 4 Teilnehmer und die traditionelle, stereotypische Darstellung der Professoren (ausschließlich „alte weiße Männer“ mit Bart). Was soll uns das sagen? Um solchen „Biases“ effektiv entgegenzuwirken, ist eine diverse Gestaltung von KI-Trainingsdaten notwendig. Auch diesen Bereich erforscht unser interdisziplinär ausgerichtetes Institut. In diesem Sinne wird im Rahmen des demnächst stattfinden KI-Praxisseminars des Institutsvorstands Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Zankl am 04.12. und 29.01. jeweils 16:00 – 19:00 (offen für alle, Details demnächst) auch das Phänomen untersucht, warum Frauen, obwohl sie die Mehrheit der Studierenden bilden, in einschlägigen Lehrveranstaltungen zu Digitalisierung und Künstlicher Intelligenz zumeist weniger als 20% ausmachen.

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Prof. Dr. Wolfgang Zankl

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Prof. Dr. Wolfgang Zankl (zankl.at) ist ehemaliger Professor und stv. Vorstand des Instituts für Zivilrecht der Universität Wien und war u. a. internationaler Direktor des Instituts für Artificial Intelligence Law (Tianjin University). Er hat über 500 Lehrveranstaltungen und Vorträge auf allen Kontinenten gehalten und leitet nun seit Oktober 2024 als Universitätsprofessor und Gründungsvorstand das interfakultäre Institut für digitale Transformation und künstliche Intelligenz der Sigmund Freud PrivatUniversität Wien und Berlin. Prof. Zankl ist darüber hinaus rechtswissenschaftlicher Leiter des Manz KI-Labors, Entwickler, Gründer und Leiter des globalen Netzwerks für IT-Recht (e-center.eu), der Plattform checkmycase.com und Foundation Member der Computer Ethics Society (Hongkong). Zur Langfassung des CV von Prof. Zankl und zur privaten Homepage gelangen Sie hier. Ein Interview mit Prof. Zankl zum Thema „Künstliche Intelligenz rockt die Welt“ im Rahmen des Vergabetalks von RA Dr. Stephan Heid finden Sie hier.


 Dem Institut zugeteilte Mitarbeiter*innen:

Externe Mitarbeiter*innen:

  • Leonie Krakow
  • Karl Schellenbacher
  • Mag. Samuel Schuber

Adresse:

Interfakultäres Institut für digitale Transformation und künstliche Intelligenz
Sigmund Freud PrivatUniversität Wien
Lassallestraße 3 | 6. Stock | 1020 Wien
Mail: jus@sfu.ac.at

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